Entwurf, Stand Oktober 2026. Vor Veröffentlichung rechtlich prüfen lassen und alle [eckigen Klammern] ausfüllen.
Datenschutzerklärung
Telefreund ruft Angehörige zu vereinbarten Zeiten an, fragt nach dem Befinden, erinnert an Medikamente und richtet Grüße aus. Die Familie bekommt danach eine kurze Zusammenfassung. Telefreund ist eine KI und sagt das zu Beginn jedes Anrufs. Hier steht, welche Daten dabei anfallen, wofür, und welche Rechte du und die angerufene Person habt.
Verantwortlich
Telefreund UG (haftungsbeschränkt) in Gründung
Husarenstraße 7, 36132 Eiterfeld-Arzell
Vertreten durch die Geschäftsführung: [Vorname Nachname]
E-Mail: info@telefreund.app
Wessen Daten?
- Du und deine Familie (Nutzer der App): Konto und Einstellungen.
- Die angerufene Person: Name, Telefonnummer und was im Gespräch für die Familie wichtig ist.
- Menschen, von denen die Person erzählt (etwa Nachbarn oder Enkel): Vorname, Beziehung und eine kurze Notiz.
Welche Daten
- Konto: E-Mail-Adresse (Anmeldung mit einem Code per E-Mail, ohne Passwort), dein Vorname, Mitgliedschaft in der Familie, Zeitpunkt deiner Zustimmung zu diesen Hinweisen.
- Angerufene Person: Name, wie die Familie sie nennt, Telefonnummer, Wohnort, Zeitzone, Anrufzeiten, Anrede, Notizen und Themen, die vermieden werden sollen.
- Abfragen: Fragen, Termine und Medikamente. Medikamente und Antworten zum Befinden sind Gesundheitsdaten. Ob Telefreund nach der Gesundheit fragt, entscheidet die Familie pro Person („Gesundheit einbeziehen“); bei neuen Personen ist das ausgeschaltet. Ohne diese Einstellung werden keine Medikamente abgefragt und keine Beschwerden festgehalten; nur ein möglicher Notfall wird gemeldet, ohne Details.
- Gesprächsprofil: eine kurze Notiz, wie Gespräche mit der Person gut gelingen (wie sie erzählt, welche Themen ihr Freude machen, worauf Telefreund achten soll). Sie wird nach jedem Gespräch fortgeschrieben, enthält keine Gesundheitsangaben, und die Familie kann sie in der App lesen und ändern.
- Lebensbild: eine kurze, geordnete Beschreibung des Wichtigsten über die Person (Familie, Zuhause und Alltag, Vorlieben, Lebensgeschichte, Gesundheit nur bei eingeschalteten Gesundheitsangaben, was gerade wichtig ist). Sie wird nach jedem geplanten Gespräch fortgeschrieben; die Familie sieht und ändert sie in der App. Was unter uns bleiben soll, steht nicht darin.
- Gespräche: Zeitpunkt, Dauer, Zusammenfassung, Stimmung, Themen, Ergebnis der Abfragen, Hinweise an die Familie, Nachrichten an die Familie, ausgerichtete Grüße, gemerkte Fakten (Gedächtnis, je mit einer Art: Mensch, Vorliebe, Gewohnheit, Termin, Gesundheit, von früher oder Notiz; die Art dient dazu, Gesundheitliches gezielt wegzulassen, Termine ablaufen zu lassen und lange nicht Angesprochenes wieder aufzugreifen) und der Nachweis der Einwilligung (kurzes Zitat aus dem Gespräch).
- Einwilligung und Widerruf: Antwort der Person auf die Frage nach der Einwilligung mit Zeitpunkt, kurzem Zitat und Fassung der Frage; ebenso ein Widerruf („Bitte nicht mehr anrufen“) mit Zeitpunkt und Zitat. Beides kann nur die Person im Gespräch erklären, nicht die Familie in der App.
- Menschen im Leben der Person: Vornamen und Beziehung von Menschen, von denen die Person erzählt (etwa „Gerda, Nachbarin“), eine kurze Notiz und ob jemand verstorben ist. Das sind Daten Dritter. Die Familie kann sie in der App ansehen, ändern und löschen.
- Erinnerungsbuch: Schaltet die Familie es ein, fragt Telefreund ab und zu nach früher. Jede erzählte Geschichte wird ein Kapitel mit Thema, Titel, Nacherzählung und manchmal einem wörtlichen Zitat der Person.
- Offene Fäden: kurze Notizen, worauf Telefreund in einem späteren Gespräch zurückkommt („Lena hat am Freitag Prüfung“), mit Datum.
- Aufgefallen: Jede Nacht vergleicht Telefreund die Gespräche der letzten drei Wochen mit den fünf Wochen davor. Verändert sich etwas deutlich, sieht die Familie in der App einen ruhigen Hinweis, etwa „erwähnt öfter Schmerzen“, „wirkt öfter gedrückt“, „fühlt sich öfter allein“, „ein Medikament wird öfter nicht bestätigt“, „ist seltener erreichbar“, „Gespräche werden kürzer“ oder auch eine Besserung. Ein Hinweis enthält Zahlen je Woche, die Tage der betreffenden Gespräche und bis zu fünf wörtliche Sätze der Person aus diesen Gesprächen. Grundlage sind nur die schon gespeicherten Auswertungen (Stimmung, genannte Beschwerden, Antworten auf die Abfragen, Dauer, ob die Person erreicht wurde). Berechnet wird mit festen Regeln auf dem Server von Telefreund, ohne zusätzliche KI; dafür gehen keine Daten an andere Dienste. Hinweise zu Beschwerden, Einsamkeit und Medikamenten sind Gesundheitsdaten und entstehen nur, wenn „Gesundheit einbeziehen“ eingeschaltet ist; schaltet die Familie es aus, werden solche Hinweise gelöscht. Die Hinweise sehen nur die Mitglieder der Familie in der App. Wählt jemand „Paula fragt nach“, wird daraus ein offener Faden: Der Begleiter fragt im nächsten Gespräch einmal beiläufig nach, wie es damit gerade geht. Wählt jemand „Ist bekannt“, wird der Hinweis ausgeblendet. Die Familie kann jeden Hinweis löschen.
- Aufgaben und Rückruf-Wünsche: Was sich die Person von der Familie wünscht (das kann gesundheitsnah sein, etwa „Rezept abholen“), wer aus der Familie es übernimmt und erledigt, Antworten der Familie, die Telefreund ausrichtet, und die Bitte der Person um einen Rückruf („möchte dich sprechen“).
- Erinnerungs- und Warnanrufe: Wunschzeit und Anlass einer Erinnerung, die die Person im Gespräch erbittet („Ruf mich morgen um 15 Uhr wegen des Arzttermins an“); amtliche Unwetter- und Polizeiwarnungen für den Wohnort und wie die Familie darüber entschieden hat.
- Unterwegs: Sagt die Person, dass sie verreist, bis wann und eine kurze Notiz („bei Gerda“). Solange ruft Telefreund nicht an.
- Übergabe an Pflegedienst oder Hausarzt: Bittet die Familie darum, fragt Telefreund die Person; gespeichert werden die Antwort, der Zeitpunkt und ein kurzes Zitat als Nachweis.
- Sprechweise und Stimme: ob Telefreund langsamer oder deutlicher sprechen soll, Begleiter (Paula oder Emil) und Stimme.
- Minutenverbrauch: je Gespräch Zeitpunkt und abgerechnete Minuten, für das monatliche Kontingent der Familie. Er bleibt auch, wenn die Familie das Gespräch löscht.
- Rückrufe: Ruft die Person bei Telefreund an, wird die anrufende Nummer mit den gespeicherten Nummern verglichen. Unbekannte Nummern hören nur eine kurze Ansage, dann legt Telefreund auf. In der Datenbank von Telefreund wird dazu nichts gespeichert. Wie bei jedem Anruf entsteht aber bei ElevenLabs ein Gesprächseintrag mit der anrufenden Nummer und der Mitschrift dieses kurzen Anrufs, der nach 7 Tagen gelöscht wird, und Twilio führt ein Verbindungsprotokoll (Nummer, Zeitpunkt, Dauer).
- Probegespräch in der App: Wenn du in der App ein Probegespräch führst, wird deine Stimme über das Mikrofon an ElevenLabs übertragen, genau wie bei einem Anruf. Die Kamera nutzt die App nie.
- Aufnahmen und Mitschriften: Telefreund selbst speichert keine Tonaufnahmen und legt die wörtliche Mitschrift standardmäßig nicht in der Datenbank ab; sie wird nur für die Auswertung verwendet. Auch beim Telefondienst ElevenLabs wird keine Tonaufnahme gespeichert. Die Mitschrift bleibt dort 7 Tage und wird dann gelöscht. Ist das Speichern der Mitschrift bei Telefreund ausnahmsweise eingeschaltet (etwa zur Fehlersuche), wird sie nach 30 Tagen geleert; die Zusammenfassung bleibt bis zur Löschfrist.
- Nachgeholte Auswertung: Klappt die Auswertung direkt nach dem Gespräch nicht (etwa bei einer Störung), speichert Telefreund zunächst eine einfache Fassung und versucht es später noch bis zu dreimal, längstens bis drei Tage nach dem Gespräch. Dafür holt der Server die Mitschrift erneut bei ElevenLabs ab und schickt sie zur Auswertung an Anthropic, genau wie direkt nach dem Gespräch. Gespeichert wird dabei nur das Ergebnis der Auswertung, nicht die Mitschrift. Bei Anrufen der Person selbst geht das nicht; dann bleibt es bei der einfachen Fassung.
- Mitteilungen: eine Gerätekennung von Apple, damit Hinweise auf dein iPhone kommen, und dein Schalter „Bei Hinweisen benachrichtigen“. Die Mitteilungen enthalten keine Zitate, Nachrichten oder Einzelheiten zur Gesundheit, nur einen festen Satz wie „Es gibt einen Hinweis zum Gespräch mit Mama“ oder „Rückruf erbeten“. Ausnahme: Bei einem möglichen Notfall lautet der Titel „Möglicher Notfall“. Das lässt auf die Gesundheit schließen und ist auf dem Sperrbildschirm zu sehen, wenn du die Vorschau von Mitteilungen in den Einstellungen des iPhones nicht ausgeschaltet hast.
- Unter uns: Bittet die angerufene Person, etwas nicht weiterzugeben, bleibt es aus Zusammenfassung und Gedächtnis. Ausgenommen sind mögliche Notfälle und die Abfragen, um die die Familie gebeten hat; das sagt Telefreund im Gespräch offen.
- Vergessen auf Zuruf: Sagt die Person, Telefreund solle etwas vergessen, fragt Telefreund einmal nach, ob es wirklich ganz vergessen werden soll. Nach einem klaren Ja wird es aus dem Gedächtnis und dem Lebensbild gestrichen, was in diesem Gespräch neu gemerkt wurde, wird verworfen, eine gespeicherte Mitschrift dieses Gesprächs wird geleert, und die wörtlichen Sätze der Person in den Hinweisen unter „Aufgefallen“ werden entfernt. Telefreund spricht es danach nicht mehr von sich aus an, und die Suche in früheren Gesprächen während eines Anrufs findet dieses Gespräch nicht mehr. Nicht gestrichen werden: Einträge, die die Familie selbst angelegt hat (Telefreund richtet der Familie stattdessen den Wunsch aus), und die Zusammenfassungen früherer Gespräche, die die Familie schon bekommen hat; diese bleiben bis zur Löschfrist oder bis die Familie sie löscht.
- Alles löschen auf Zuruf: Bittet die Person am Telefon darum, alle Daten über sie zu löschen, fragt Telefreund einmal nach. Nach einem klaren Ja löscht Telefreund nach dem Gespräch alles, was es selbst über die Person gelernt hat: Gedächtnis, Lebensbild (bis auf Zeilen, die die Familie geschrieben hat), Gesprächsprofil, Menschen im Leben der Person, offene Fäden und Hinweise unter „Aufgefallen“. Frühere Gespräche nutzt Telefreund danach nicht mehr, auch nicht für die Suche während eines Anrufs. Aus dem Gespräch mit dem Löschwunsch wird nichts gemerkt. Die Familie bekommt einen Hinweis; ihre eigenen Einträge, der Gesprächsverlauf und das Erinnerungsbuch bleiben, bis sie sie löscht oder die Person in der App entfernt. Ruft die Person selbst bei Telefreund an, wird noch nichts gelöscht, weil sich die anrufende Nummer fälschen lässt; der Wunsch geht an die Familie. Jeder Löschwunsch wird zusätzlich beim Betreiber vermerkt, ohne Inhalt, damit er innerhalb eines Monats beantwortet wird.
Wofür und auf welcher Grundlage
- App bereitstellen (Konto, Familie, Anrufe planen und auswerten): Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, Vertrag mit dir.
- Anrufe bei der Person: Einwilligung der angerufenen Person, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Für Angaben zur Gesundheit ausdrücklich, Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO. Telefreund fragt beim ersten Anruf selbst danach, nennt dabei die Weitergabe an die Familie und, wenn eingeschaltet, die Gesundheit, und speichert Antwort, Zeitpunkt und Fassung der Frage als Nachweis. Kann die Person nicht selbst entscheiden, stimmt ihre rechtliche Vertretung zu; die Familie gibt in der App an, wer zugestimmt hat. Ohne Zustimmung finden keine weiteren Anrufe statt.
- Widerruf: Sagt die Person im Gespräch etwa „Bitte nicht mehr anrufen“, werden alle Anrufe sofort pausiert. Die Familie kann Anrufe ebenfalls jederzeit beenden. Der Widerruf gilt für die Zukunft.
- Wieder anrufen lassen: Einen Widerruf kann die Familie nicht stillschweigend aufheben. Nur wenn jemand aus der Familie in der App ausdrücklich „Wieder anrufen lassen“ wählt, etwa weil die Person es sich anders überlegt hat, ruft Telefreund wieder an. Die frühere Zustimmung gilt dann nicht mehr: Der nächste Anruf beginnt wieder mit der Frage nach der Einwilligung. Sagt die Person nein oder möchte keine Anrufe, wird sofort wieder pausiert.
- Aufgefallen: damit die Familie schleichende Veränderungen bemerkt, die ein einzelnes Gespräch nicht zeigt, und behutsam nachfragen lassen kann. Grundlage wie bei den Anrufen: Einwilligung der angerufenen Person, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, für Angaben zur Gesundheit ausdrücklich, Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO. Ein Hinweis ist eine Beobachtung aus Zahlen, keine medizinische Einschätzung, und keine automatisierte Entscheidung: Ob und wie nachgefragt wird, entscheidet die Familie.
- Auswertung nachholen: damit die Familie auch nach einer Störung eine richtige Zusammenfassung bekommt und Hinweise auf einen Notfall nicht verloren gehen. Grundlage wie bei den Anrufen.
- Menschen im Leben der Person (Daten Dritter): Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Das berechtigte Interesse liegt darin, dass Telefreund ein persönliches Gespräch führen kann, ohne jedes Mal zu fragen, wer Gerda ist, und behutsam mit Verstorbenen umgeht. Gespeichert werden nur Vorname, Beziehung, eine kurze Notiz und ob jemand verstorben ist, keine Kontaktdaten; die Familie kann jeden Eintrag löschen.
- Nachschauen im Gespräch: Fragt die Person etwa nach dem Wetter, dem Apotheken-Notdienst oder Veranstaltungen in der Nähe, sucht Telefreund während des Anrufs im Internet. Das geschieht auf Wunsch der Person als Teil der Anrufe, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.
- Warnungen vor Unwetter und Trickbetrug: Mit dem Wohnort der Person (ohne Namen oder andere Angaben) sucht Telefreund nach amtlichen Unwetterwarnungen und Polizeimeldungen in der Gegend, damit es im Gespräch darauf hinweisen kann. Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
- Sicherheit und Fehlersuche: Protokolle des Servers ohne Gesprächsinhalte, Telefonnummern gekürzt. Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Es gibt keine Werbung, kein Tracking und keinen Verkauf von Daten. Die KI trifft keine Entscheidungen mit rechtlicher Wirkung. Hinweise sind Beobachtungen, keine medizinische Einschätzung.
Wer verarbeitet die Daten
Diese Dienste arbeiten in unserem Auftrag (Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO):
- Supabase – Datenbank und Anmeldung. Ort: Frankfurt am Main (EU). Daten: Konto (E-Mail), Familie, Personen, Abfragen, Grüße, Gedächtnis, Zusammenfassungen der Gespräche und alle übrigen oben unter „Welche Daten“ genannten Angaben.
- IONOS – Anruf-Server, der Anrufe startet und auswertet. Ort: [prüfen: Deutschland]. Daten: durchläuft dieselben Daten wie ein Anruf; speichert selbst nichts dauerhaft.
- ElevenLabs – Stimme, Spracherkennung und Gesprächsführung am Telefon, einschließlich des Sprachmodells im Gespräch. Ort: USA [prüfen: EU-Datenresidenz]. Daten: Gesprächsplan (Name, Anrede, Abfragen, Grüße, Gedächtnis), das Gesprochene während des Anrufs, Mitschrift. Antwortet das Sprachmodell im Gespräch nicht rechtzeitig, kann ElevenLabs auf ein Ersatzmodell ausweichen, das ElevenLabs selbst oder ein Unterauftragsverarbeiter von ElevenLabs bereitstellt [prüfen: welche Anbieter und Orte]; es bekommt dann dieselben Gesprächsdaten.
- Anthropic (Claude) – Auswertung nach dem Gespräch, Vorbereitung des nächsten Gesprächs und Nachschauen im Gespräch mit Websuche. Ort: USA. Daten: Gesprächsplan und Mitschrift des Gesprächs, um die Zusammenfassung zu erstellen, auch wenn eine Auswertung bis zu drei Tage später nachgeholt wird; beim Nachschauen die Frage der Person, ihr Wohnort (mit Postleitzahl, falls hinterlegt) und ihre Zeitzone; für Betrugswarnungen nur der Wohnort. Die Websuche führt Anthropic selbst aus und leitet die Suchbegriffe aus der Frage ab.
- Twilio – Telefonverbindung. Ort: USA [prüfen: Region]. Daten: Telefonnummer der angerufenen Person, Zeitpunkt und Dauer des Anrufs; der Ton des Gesprächs läuft während des Anrufs über Twilio. Telefreund schaltet dort keine Aufzeichnung ein.
- Apple – Mitteilungen aufs iPhone. Ort: USA. Daten: Gerätekennung für Mitteilungen, Titel und Text der Mitteilung.
Für Unwetterwarnungen geht nur der Wohnort an Open-Meteo (Ortssuche) und Bright Sky (Warnungen des Deutschen Wetterdienstes), die Postleitzahl an OpenPLZ (openplzapi.org, amtlicher Ortsname und Bundesland). Ohne Namen oder andere Angaben zur Person. Beim Eintippen einer Postleitzahl fragt auch die App selbst OpenPLZ nach dem Ortsnamen, um den Wohnort einzutragen; dabei geht nur die Postleitzahl hinaus.
Die Spracherkennung Deepgram ist nur für eine alternative Telefonkette eingebaut und im Betrieb mit ElevenLabs nicht im Einsatz; dorthin gehen keine Daten.
Bei Diensten außerhalb der EU gelten die EU-Standardvertragsklauseln oder das EU-US Data Privacy Framework. [prüfen: je Anbieter]
Wie lange
- Gespräche (Zusammenfassungen, Hinweise, Ergebnisse der Abfragen) werden nach der Frist gelöscht, die die Familie einstellt: 3, 6, 12 oder 24 Monate, Standard 12.
- Nach derselben Frist werden gelöscht: Aufgaben und Rückruf-Wünsche, offene Fäden, Warnungen, ausgerichtete Grüße und erledigte Anrufaufträge (auch Erinnerungs- und Warnanrufe).
- Hinweise unter „Aufgefallen“ werden 90 Tage nach dem Entstehen gelöscht, bei einer kürzeren Löschfrist der Familie spätestens mit dieser, auch wenn die Person keine Anrufe mehr bekommt. Löscht die Familie ein Gespräch oder fällt es unter die Löschfrist, verschwinden seine Sätze auch aus den Hinweisen. Bekommt die Person keine Anrufe mehr, laufen offene Hinweise ab.
- Einmalige Termine im Gedächtnis, die aus Gesprächen stammen, werden 90 Tage nach dem Termin gelöscht.
- Personen mit ihren Einstellungen (Abfragen, Gesprächsprofil, Lebensbild, Sprechweise, Unterwegs), Gedächtnis, Menschen im Leben, Erinnerungsbuch und noch nicht ausgerichtete Grüße bleiben, bis die Familie sie löscht oder das Konto gelöscht wird. Ebenso der Nachweis von Einwilligung, Widerruf und Zustimmung zur Übergabe, solange die Person angelegt ist.
- Der Minutenverbrauch wird nach drei Monaten gelöscht.
- Vermerke über Löschwünsche (nur Zeitpunkt, Herkunft und ob ausgeführt, ohne Inhalt) bleiben als Nachweis, bis das Konto gelöscht wird.
- Konto löschen (Einstellungen → Konto) entfernt Familie, Personen, Gespräche und alle Daten dazu, sofern niemand sonst in der Familie ist.
- Einladungscodes verfallen nach sieben Tagen und werden 30 Tage nach dem Anlegen gelöscht.
- Der Anruf-Server vergisst ein Gespräch spätestens eine Stunde nach dem Ende.
- Bei ElevenLabs: Mitschriften 7 Tage, keine Tonaufnahmen. Bei Anthropic: [prüfen: Frist laut Vertrag, ggf. Zero-Retention vereinbaren].
Deine Rechte
Du und die angerufene Person habt das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch sowie auf Widerruf einer Einwilligung. Eine Kopie aller Daten gibt es in der App unter Einstellungen → Meine Daten herunterladen. Wende dich sonst an die oben genannte Adresse.
Du kannst dich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren, zum Beispiel in deinem Bundesland.
Änderungen
Ändert sich diese Erklärung wesentlich, informieren wir dich in der App.